Startseite        Karriere        Häufig gestellte Fragen (FAQ)        Impressum        Downloads        Sitemap


  Wir über uns Leistungsspektrum News & Termine Mitgliedschaft
 
News & Termine
Creditreform News
Regionale Nachrichten
Bundesweite Nachrichten
Online-Archiv
Creditreform Analysen
Wissen für Entscheider - Newsletter
Creditreform Magazin
Termine und Veranstaltungen
Kontakt-Center

Ansprechpartner in MV
Rückruftermin vereinbaren
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Anfahrt & Routenplanung

Telefonauskunft für Mitglieder

Täglich von 7 bis 21 Uhr
für nur 9 Cent pro Minute
aus dem dt. Festnetz:

  0180 / 37 333 66

Bitte klicken Sie hier, um unseren kostenlosen Newsletter zu abonnieren

 

Startseite News & Termine Creditreform News Regionale Nachrichten Wirtschaftswetter in Mecklenburg – Vorpommern

Wirtschaftswetter in Mecklenburg – Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern , 09.03.2009

Die schwierigen Marktbedingungen finden in den Creditreform Wirtschaftsdaten zur Unternehmensstabilität bereits Ihren Niederschlag. Das Ausfallrisiko für den Unternehmenssektor erhöhte sich erneut, und die Betriebe kommen ihren Zahlungsverpflichtungen schleppender nach als vor einem Jahr.

In den ersten beiden Monaten 2009 sind die mittelständischen Unternehmen in Deutschland so pessimistisch wie seit dem Frühjahr 2005 nicht mehr. Bei den Geschäftserwartungen haben erstmals seit drei Jahren wieder die negativen Meldungen die Oberhand gewonnen. Auftragsrückgänge und steigende Unsicherheiten lassen die Investitionsneigung der Unternehmen zurückgehen.

Entwicklung der Firmen- und Verbraucherinsolvenzen in MV von 2004 - 2008

Entwicklung Insolvenzen
zum Vergrößern bitte klicken

So erlitten von den rund 80.024 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2008 2.175 Unternehmen den wirtschaftlichen Zusammenbruch durch Insolvenz, Haftanordnung oder eidesstattliche Versicherung.

Regionencheck für Mecklenburg-Vorpommern

Datengrundlage für den nachstehenden Regionencheck ist die Creditreform Wirtschaftsdatenbank mit über 3,9 Mio. Unternehmensdatensätzen. Durch stichtagsbezogene Selektionen wird die Anzahl der Unternehmen sowie die Anzahl der ausgefallenen Firmen je Region ausgewiesen. Grundlage und Orientierungsgröße des Analyseverfahrens ist der Creditreform-Risiko-Indikator (CRI in %), der die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Region misst. Das Vorliegen eines Ausfalls wird durch folgende Negativmerkmale angezeigt:

  • Unternehmerisches Insolvenzverfahren
  • Verbraucherinsolvenzverfahren von unternehmerisch tätigen Personen
  • sonstige Insolvenzverfahren
  • Haftanordnung zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung
  • Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung

Auf Basis der über den Creditreform-Risiko-Indikator (CRI in Prozent) ermittelten Ausfallquoten erfolgt eine Einteilung nach sechs Risikoklassen, ähnlich dem Schulnotenprinzip. Je höher der Creditreform-Risiko-Indikator, desto höher ist die Insolvenzgefahr. Ein geringes Ausfallrisiko wird durch eine grüne Ampelschaltung symbolisiert; ein hohes Ausfallrisiko durch eine rote Ampelschaltung.

CRI Ampel

CRI Branchenindex

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird mit einem CRI von 2,72 Prozent (Vorjahr 2.39 Prozent) bewertet und der vierten Risikoklasse (erhöhtes Ausfallrisiko) zugeordnet. Damit weisen die Unternehmen in unserem Land ein erhöhtes Insolvenzrisiko auf.

Die mangelhafte Eigenkapitalstruktur vieler Unternehmen ist sicher nur eine der Ursachen, die zur Einordnung in die vierte Risikoklasse geführt haben. Die auch in Mecklenburg- Vorpommern wieder ansteigende Zahl der Firmeninsolvenzen führt zu sehr unterschiedlichen Risikostrukturen auf der Ebene der Kreise und kreisfreien Städte.

Risikoklassen für alle Kreise im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

Bonitätsatlas Mecklenburg

Legende Risikoklassen

Der Blick auf die Kreisebene zeigt, dass lediglich die Kreise Ludwigslust, Nordwestmecklenburg, Stralsund und Greifswald in die dritte Risikoklasse mit einem mittleren Ausfallrisiko (CRI zwischen 2,0 und 2,5 Prozent) eingeordnet werden. Rostock, Rügen und Uecker-Randow liegen mit einem CRI zwischen 3,0 und 3,5 Prozent sogar in der fünften Risikoklasse mit einem hohen Ausfallrisiko. Die restlichen Kreise (Wismar, Bad Doberan, Parchim, Schwerin, Güstrow, Nordvorpommern, Demmin, Müritz, Ostvorpommern, Neubrandenburg und Mecklenburg-Strelitz) rangieren wie das gesamte Bundesland in der vierten Risikoklasse mit einem erhöhten Ausfallrisiko.

Creditreform Risiko-Indikator nach Hauptbranchen in der Region

Nachfolgende Tabelle stellt die Risikoindikatoren nach Hauptbranchen für 2008 im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zur Gesamtwirtschaft dar. Dargestellt werden die Anzahl Unternehmen, die ausgefallenen Unternehmen und die Risikoverteilung über die Hauptbranchen.

Branchenschlüssel
zum Vergrößern bitte klicken

Risikoindikatoren nach Rechtsformklassen

Neben den zeitlichen und branchenspezifischen Ausfallrisiken wird das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Folgenden nach Rechtsformklassen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft untersucht. Die Creditreform Risiko-Indikatoren für die einzelnen Rechtsformklassen entnehmen Sie bitte nachfolgender Tabelle.

Rechtsformklasse
zum Vergrößern bitte klicken

Risikoindikatoren nach Umsatzklassen

Im Folgenden wird das Ausfallrisiko in dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern nach Umsatzklassen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft untersucht. Die Creditreform Risiko-Indikatoren für die einzelnen Umsatzklassen entnehmen Sie bitte nachfolgender Tabelle.

Umsatzklassen
zum Vergrößern bitte klicken

Prognose

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird aktuell mit einem Creditreform Risiko-Indikator von 2,72% in die Risikoklasse 4 eingestuft und mit einem erhöhten Ausfallrisiko bewertet. Der prognostizierte Creditreform Risiko-Indikator im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern für 2009 liegt bei 2,88% und ist somit der Risikoklasse 4 zuzuordnen.

Risikoanalyse
zum Vergrößern bitte klicken

Risikoklassen für alle Kreise in Deutschland über alle Branchen

Bonitätsatlas Deutschland

Legende Risikoklassen

Der Blick auf die Deutschlandkarte zeigt, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit in Süddeutschland deutlich geringer ist als in Zentral- und Ostdeutschland. In Sachsen-Anhalt ist das Risiko für Unternehmen, zahlungsunfähig zu werden, am größten. Mecklenburg-Vorpommern folgt im Ranking der Bundesländer gleich dahinter.

CRI Meck Pom
zum Vergrößern bitte klicken



   Seite: drucken  |  weiterempfehlen  |  verlinken Bookmark and Share
 
Ihr Ansprechpartner

Bei Fragen zu unseren regionalen Analysen hilft Ihnen gerne:

Frau Cornelia Tempel
Tel.: 03 95 / 55 87-434

 Kontakt per Mail
Downloads

Wirtschaftswetter 2008
(PDF, 669 KB)
 
  Kontakt | | Disclaimer | Datenschutz | Downloads | Sitemap    
       
  © 2011 Creditreform Mecklenburg-Vorpommern von der Decken KG | Ernst-Barlach-Str. 12 | D-18055 Rostock
Tel.: Rostock: 03 81 / 49 20 8-0
Schwerin: 03 85 / 7 31 36-0
Neubrandenburg: 03 95 / 55 87-400
| Fax: Rostock: 03 81 / 49 20 8-17
Schwerin: 03 85 / 7 31 36-17
Neubrandenburg: 03 95 / 55 87-444
| E-Mail: info@mv.creditreform.de