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Volkswirtschaftliche Bedeutung von Insolvenzen
KfW: Volkswirtschaftliche Bedeutung von Insolvenzen
Rostock, 01.10.2009
Unternehmensinsolvenzen sind eine Teilmenge von Marktaustritten. Sie gehören genauso zu einer Marktwirtschaft wie Gründungen von neuen Unternehmen und sind sogar notwendig, damit eine Marktwirtschaft ihre hohe Effizienz erreicht.
Die makroökonomische Bedeutung von Insolvenzen hat die KfW Bankengruppe in ihrer Veröffentlichungsreihe "Akzente" im September untersucht und dabei Zahlen von Creditreform herangezogen.
Volkswirtschaftlich gesehen, steigt die Häufigkeit von Insolvenzen in der Endphase einer Rezession und gilt deshalb als Spätindikator eines konjunkturellen Abschwungs. Daher legte erst im 1. Halbjahr 2009 in Deutschland die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen um 15 Prozent deutlich zu.
Für das Jahr 2010 wird eine weitere Steigerung um 11 Prozent auf knapp 39.000 Unternehmensinsolvenzen erwartet. Überproportional häufig wurden bisher Insolvenzanträge von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, den Automobilzuliefern sowie von Großunternehmen gestellt.
Sie finden die komplette Untersuchung zum Download auf der KfW-Website unter der Adresse
www.kfw.de.
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