Auswertung der Creditreform Kundenumfrage

Wir bedanken uns herzlich bei all unseren Kunden, die sich die Zeit für die Beantwortung unserer Umfrage genommen haben. Über das rege Interesse bei der Kundenumfrage freuen wir uns sehr.

Grundlage der Befragung waren Unternehmen, welche die Leistungen von Creditreform aus den Bereichen Wirtschaftsinformationen, Forderungsmanagement, Marketing und Weiterbildungen aktiv nutzen. Es wurden sowohl Geschäftsführer als auch Mitarbeiter angeschrieben.

Creditreform hat in diesem Zusammenhang Unternehmen aller Größenklassen befragt. Durchschnittlich haben die Unternehmen etwa 100 Mitarbeiter und über 500 aktive Debitoren. Der überwiegende Teil von ihnen nutzt sowohl die Auskünfte als auch die Inkassodienstleistungen von Creditreform. Etwas mehr als 7 %  der antwortenden Teilnehmer nutzen Marketingprodukte, wie beispielsweise Branchen-, Marktanalysen oder lassen sich ihre außerordentlich gute Bonität durch das Creditreform „CrefoZert“ bestätigen. Für Letzteres gilt es strenge Kriterien zu erfüllen – so muss beispielsweise die Bonität des Unternehmens zwischen 100 und 249 liegen, die Bilanzbonität mit CR 7 oder besser bewertet und ein ausführliches Rechercheinterview geführt werden. Besteht ein Unternehmen diesen Prozess, signalisiert das „CrefoZert“ den Geschäftspartnern eine außergewöhnlich gute Bonität, sowie wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit.
Nur etwa ein Prozent der antwortenden Teilnehmer nutzt Spezialprodukte wie Warenkreditversicherungen, Bürgschaften oder das Crefo Factoring. Die Weiterbildungsmöglichkeiten von Creditreform werden von über 33 % der Befragten in Anspruch genommen. Aus der Umfrage konnten wir entnehmen, dass das umfassende Leistungsspektrum von Creditreform durch unsere Mitglieder noch nicht in vollem Umfang genutzt wird. Aus diesem Grund haben unsere Kundenberater die Initiative ergriffen, unsere Kunden in Mecklenburg-Vorpommern in Hinsicht auf unsere Produkte und Angebote noch besser zu informieren.

  • Auskunftsprodukte

    Auskunftsprodukte

    Im Auskunftsbereich kristallisierte sich heraus, dass 86,13 % unserer befragten Mitglieder die Creditreform Auskunftsprodukte aktiv einsetzen. Wir haben unsere Kunden, die dies nicht tun, gefragt, ob sie andere Präventivmaßnahmen nutzen. Einige der Antworten darauf waren, dass beispielsweise eigene Recherchen stattfinden, dass auf die Eigenangaben des jeweiligen Kunden vertraut wird oder auch, dass Bürgschaften verwendet werden. Erschreckend für uns war jedoch, dass über 60 % derjenigen, die keine Creditreform-Auskunftsprodukte nutzen, auch keinerlei andere Präventionsmaßnahmen betreiben.

    Jedoch gewinnt der Informationsvorsprung gegenüber Geschäftspartnern immer weiter an Bedeutung. Schon eine fehlgeleitete Kreditentscheidung kann deutliche finanzielle Verluste verursachen. Eine Ware oder eine Dienstleistung ist so lange ein Geschenk, bis sie bezahlt ist. Nicht nur bei neuen Geschäftsbeziehungen lohnt es sich also, die Kreditwürdigkeit des Gegenübers zu überprüfen. Die Geschäftslage der bestehenden  Geschäftspartner kann sich schnell ändern. Bestandskunden, welche ihren Verbindlichkeiten aus den verschiedensten Gründen nicht mehr nachkommen, sind in Deutschland zum Großteil die Ursache von Unternehmensinsolvenzen.

    Zum Nutzungsverhalten bei Auskunftsprodukten befragt, gaben die Creditreform-Mitglieder folgende Gründe an: 37,02 % nutzen unsere Auskünfte zur Überprüfung von Neukunden. 23.39 % nutzen Creditreform Auskünfte vor wichtigen und großen Aufträgen und 22,62 % bei der Überwachung von offenen Forderungen. 11,57 % der Befragten beziehen eine Wirtschaftsauskunft in ihren Entscheidungsprozess mit ein, um mit Hilfe des Monitorings über Veränderungen bei ihren Kunden auf dem aktuellen Stand zu sein. Weniger als 5 % nutzen die Auskünfte vor fast jedem Auftrag und für Versicherungen.

    Gründe zur Nutzung von Auskünften

    Des Weiteren haben wir gefragt, wie zufrieden unsere Mitglieder mit der Aktualität der Auskunftsdaten sind. Dabei lobten 30,26 % der Teilnehmer diese als „stets aktuell“. 66,15 % unserer Kunden sehen einer Aktualität mit der Antwort „zumeist aktuell“ entgegen. Kein Mitglied empfand die Aktualität der Auskünfte als „nicht aktuell“ und weniger als 4 % stellten die Aktualität in Frage. Letztere Antwort ist ein weiterer Ansporn für unsere Mitarbeitern, an einer sehr guten Qualität der Auskünfte für unsere Kunden zu arbeiten.

    Aktualität unserer Auskünfte

    Für über 98 % der Befragten stellen Wirtschaftsauskünfte ein wichtiges Instrument für Geschäftsabschlüsse dar. Demnach fühlen wir uns in der Annahme bestätigt, dass Bonitätsauskünfte ein wichtiger Bestandteil kaufmännischer Entscheidungen sind.  Nur 1,54 % gaben an, dass Auskünfte keine Wirkung auf ihre kaufmännischen Entscheidungen hätten. Als Gründe hierfür wurde zum Beispiel genannt, dass eine Auskunft nur zur Kenntnisgewinnung oder zur Bestätigung der Wirtschaftlichkeit genutzt wird.

    Wir haben unsere Mitglieder gefragt, welche Bestandteile der Auskunft für sie von besonderer Bedeutung sind. Der wichtigste Punkt war dabei mit Abstand der Bonitätsindex. Dennoch sind auch die korrekte Firmierung, die Zahlungsweise, das Krediturteil, das Kreditlimit, die Kontaktdaten und die Inkassodaten sowie Negativmerkmale oft genannte Faktoren.

  • Forderungsmanagement

    Forderungsmanagement

    Beim Thema Inkasso zeigte sich, dass  mehr als die Hälfte der Befragten das Creditreform-Forderungsmanagement in Anspruch nehmen. Kunden, die unsere Inkassodienstleistungen nicht nutzen, gaben an, ihr Forderungsmanagement entweder intern oder über einen Rechtsanwalt zu organisieren – ein Beweggrund für uns, unsere Dienstleistungen noch besser auf die Branchen unserer Kunden zuzuschneiden und zu individualisieren. Zwei Teilnehmer dieser Umfrage gaben jedoch an, Forderungsmanagement in keinem Sinne zu betreiben. Anhand der Auswertung der Frage, wie viele Kunden mit überfälligen Forderungen die befragten Unternehmen im Jahr haben, zeigte sich, von welcher Bedeutung das Forderungsmanagement ist. 27,45 % der Befragten antworteten, dass sie mehr als 50 Kunden mit überfälligen Forderungen haben. 22,45 % haben mehr als 20 und 13,73 % haben mehr als 10 Kunden mit überfälligen Forderungen im Jahr. Bereits geringe Forderungsausfälle verursachen oft schon einen großen Schaden und einen zusätzlichen kaufmännischen Aufwand.

    Um die offenen Forderungen unserer Mitglieder erfolgreich realisieren zu können, geben unsere Mitarbeiter im Forderungsmanagement ihr Bestes. Fast 90 % unserer Umfrageteilnehmer empfinden die Bearbeitungszeit der bei uns aufgenommenen Akten als angemessen. Wir bemühen uns stets, den Informationsfluss aufrecht zu halten, damit unsere Mitglieder mit der größtmöglichen Liquidität wirtschaftlich agieren können. Durch die Auslagerung des Forderungsmanagement an Creditreform haben die Unternehmen mehr Zeit für ihr Kerngeschäft. Dies bestätigten uns 76,42% unserer befragten Mitglieder.

    Wir haben weiter gefragt, welche Realisierungsquote vom Creditreform Inkasso erwartet wird. Dabei sehen 35,71 % einer Erfolgsquote von über 90 % entgegen. Immernoch 31,63 % erwarten, dass rund 80 % ihrer Forderungen durch uns realisiert werden. 10,2 % erwarten eine Realisierungsquote von 60-70 % und 15,31 % der Befragten erwarten, dass die Hälfte ihrer offenen Forderungen durch uns realisiert werden. Lediglich 7,14 % erwarten ein Ergebnis von etwa 20-40 %. Für unsere Kunden versuchen unsere Mitarbeiter stets, den maximalen Erfolg aus einem eingereichten Inkassofall herauszuholen. Nicht in jedem Fall ist es uns dabei möglich, die gewünschten Realisierungsquoten (vollständig) zu erreichen. Häufig sind nicht bekannte Anschriften, die Zahlungsunfähigkeit oder die Unwilligkeit des Schuldners die Ursache dafür.

    Wir haben in der Umfrage die Frage gestellt, ob die Schlussabrechnung im Forderungsmanagement verständlich ist. Knapp 87 % unserer Mitglieder antworteten hierbei mit „ja“ oder „eher ja“. Fast 10 % jedoch beantworteten diese Frage mit „eher nein“ und 3,28 % verneinten diese Frage sogar. Im Sommer 2017 haben wir uns dies zum Anlass genommen und  für unsere Kunden eine neue, übersichtlichere Schlussabrechnung erstellt. Gerne sind unsere Mitarbeiter aber stets bereit, auch bei der neuen Abrechnung Hilfestellung zu leisten.

  • Kundenzufriedenheit mit Creditreform

    Kundenzufriedenheit mit Creditreform

    Mit 129 Vereinen in ganz Deutschland ist die regionale Betreuung und Kenntnisgewinnung von Creditreform der große Vorteil für unsere Kunden. Fast 92 % der Befragten bestätigten uns dies auf die Fragestellung hin, wie zufrieden sie mit unserer persönlichen Beratung sind. Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis, möchten aber auch bei den 8,25 %, die nur "teilweise zufrieden", und den 0,52 %, die "eher weniger zufrieden" angaben, die Zufriedenheit erhöhen.

    Zufriedenheit unserer Mitglieder mit der persönlichen Beratung bei Creditreform

    Als besonders positiv haben wir das Ergebnis auf die Frage empfunden, ob unsere Kunden Creditreform ihren Geschäftspartnern weiterempfehlen würden. Alle befragten Kunden sind bereit, uns weiterzuempfehlen, lediglich 3,05% der befragten Kunden gaben an, dass sie grundsätzlich keine Empfehlungen aussprechen. Fast 32% der Probanden  gaben als Antwort „Ja, habe ich bereits“ an und nahezu 65 % antworteten mit „Ja, würde ich“. Die Empfehlung ist der Königsweg des Vertriebs, denn nur wenn ein Kunde von einem Produkt überzeugt ist, empfiehlt er es weiter.

    Würden Sie Creditreform einem Geschäftspartner weiterempfehlen?

    Wir wollten von unseren Kunden in Erfahrung bringen, mit welchen Eigenschaften sie Creditreform verbinden. Dafür konnten sie 26 vorgegebene Begriffe in eine Reihenfolge einordnen. Auf den ersten Plätzen fielen dort die Stichworte „vertrauenswürdig“, „kundennah“, „unbürokratisch“ und „wichtig“. Außerdem wurde Creditreform als „zuverlässig“, „konservativ“, „sympathisch“ und „zeitgemäß“ bezeichnet. 

  • Seminare und Weiterbildung

    Seminare und Weiterbildung

    Creditreform bietet eine Reihe von Seminaren, sowohl mit Inhalten zur persönlichen Entwicklung, als auch mit fachspezifischen Themen an. Wir haben unsere Mitglieder gefragt, wie präsent das Thema Weiterbildung in ihrem Unternehmen ist. Dabei haben 10,44 % geantwortet "Wir legen Wert auf Weiterbildung und nutzen Creditreform-Seminare regelmäßig". Die meisten Befragten, etwa 67 %, antworteten mit "Wir legen Wert auf Weiterbildung, aber nutzen Creditreform-Seminare nur selten". Trotzdem sind wir erfreut, dass mit 77,47 % über Dreiviertel der befragten Kunden unsere Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen. Für knapp 20 % ist Weiterbildung im Unternehmen "kein großes Thema", knapp 3 % antworteten jedoch noch mit dem Zusatz "sollte es aber werden". Um eventuell noch mehr Menschen dafür zu begeistern, unsere Seminare zu besuchen, haben wir gefragt, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten es unseren Kunden am besten in den Terminkalender passt. Auf die Antworten der Kunden hin planen wir unsere Veranstaltungen künftig dienstags, mittwochs und donnerstags, meist vormittags.

    Auf die Frage, ob  neben den meist zweistündigen- auch Ganztagesseminare interessant seien, antworteten 67,92 % mit "ja". In der Vergangenheit haben wir zu bestimmten Themen bereits Tagesseminare veranstaltet. Dies werden wir auch in Zukunft so beibehalten.

    Besonders wenn es um die Wahl der Themen geht, freuen wir uns sehr, Impulse von unseren Kunden zu empfangen. Ein Seminar kann nur stattfinden, wenn es auch für die Teilnehmer interessant ist, darum haben wir auch dies in der Umfrage angesprochen und einige interessante Themenvorschläge bekommen. Herausgefunden haben wir in diesem Zusammenhang beispielsweise, dass Seminare zum Thema Insolvenz, Controlling, aber auch Steuer- oder Wirtschaftsrecht  und Forderungsmanagement gern gesehene Inhalte sind.

© 2018 Creditreform Mecklenburg-Vorpommern von der Decken KG

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